Vorsicht mit Raketen und Böllern

Stadt gibt Tipps zum sicheren Umgang

Der Jahreswechsel steht vor der Tür mit vielen schönen Traditionen. Seit jeher wird das neue Jahr mit bunten Raketen und knallenden Böllern begrüßt.

Dabei kommt es leider immer wieder zu kleineren und größeren Bränden. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie jetzt auch Reet- und Fachwerkhäusern verboten, um Lärmbelästigungen und Brandgefahren möglichst gering zu halten. Das Zünden von aufsteigenden Raketen im Umkreis von 200 Metern um Fachwerk- und Krankenhäuser sowie Altenheimen ist verboten. Böller und andere mit der Hand zu werfende Feuerwerkskörper dürfen im Umkreis von 30 Meter von Fachwerkhäusern (Brandgefahr) und 200 Meter von Krankenhäusern und Altenheimen (Lärmschutz) nicht gezündet werden. Insbesondere in den alten Ortskernen von Alt-Laatzen, Grasdorf, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse (meist im Bereich rund um die Kirchen) sind aufsteigende Raketen daher verboten.

 

Damit auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren einen ruhigen Jahreswechsel verbringen können, bittet die Stadt Laatzen außerdem alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Balkone und Außengelände von nicht benötigtem und brennbaren Mobiliar zu befreien, um Brände zu verhindern. In den vergangenen Jahren war es zu Balkonbränden gekommen, bei denen glücklicherweise nur geringere Sachschäden entstanden sind.

 

Generell ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie 2 nur durch volljährige Personen und nur am 31.Dezember und 1. Januar erlaubt. Verstöße werden mit Geldbuße geahndet.

Quelle: Laatzen.de

In einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Firma CG Chemikalien überreichten Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann und Bürgermeister Thomas Prinz kürzlich die Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen e. V. an Geschäftsführer Uwe Klass und seinen Werksleiter in Laatzen, Michael Schäfer.

Innerhalb des Laatzener Stadtgebietes ist die Firma CG der dritte Betrieb, der diese hohe Auszeichnung erhält. Im Jahr 2004 wurde bereits die Firma Reile Metallbau mit der Plakette und im Jahr 2009 die Deutsche Rentenversicherung in der Langen Weihe ausgezeichnet.

Geschäftsführer Uwe Klass bedankte sich bei Bürgermeister und Feuerwehrführung für die Auszeichnung: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, außerdem hat uns jede Übung und jeder Einsatz hier vor Ort näher mit der Feuerwehr Laatzen zusammen gebracht“.



Ortsbrandmeister Peter Becker lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit: „Gerade für Übungszwecke haben sie uns immer ihr Firmengelände oder ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt“. Bei Gefahrgutunfällen können die Dienste (Informationen und Unterstützung vor Ort) durch das ausgebildete Personal kostenfrei in Anspruch genommen werden.

Insgesamt fünf aktive Feuerwehrleute aus vier Ortsfeuerwehren sind bei dem Unternehmen mit seinen 125 Angestellten und Arbeitern in Laatzen beschäftigt. Bei Freistellungen zu Einsätzen (ob Hochwasser oder die fast täglichen im Laatzener Stadtgebiet) gibt es nie Probleme.

Die Chemikalien Gesellschaft –CG- wurde im Jahre 1962 in Laatzen gegründet und hat sich als inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen zu einem der leistungsstärksten Chemikalienhändlerunternehmen Deutschlands entwickelt. Zu den Produkten die gehandelt werden gehören unter anderem Säuren, Laugen, Lösemittel und diverse Feststoffe.

Zwei Unternehmen in der Region Hannover wurden in dieser Woche im Gästehaus der Landesregierung in Hannover die Förderplakette „Partner der Feuerwehr“ verliehen. Die Ehrung wurde vom niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius und dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV) Karl-Heinz Banse unter Beisein der jeweiligen Bürgermeister und Kreis- bzw. Regionsbrandmeister vorgenommen.

Die vom niedersächsischen Ministerpräsidenten und vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen 1999 gestiftete Förderplakette wird jährlich an maximal 22 besonders feuerwehrfreundliche Unternehmen in Niedersachsen verliehen. Damit soll ihnen für großzügige Freistellungen von aktiven Feuerwehrmitgliedern, für den Verzicht auf die Erstattung von Verdienstausfall, die Bereitstellung von Geräten und anderen Sachmittel sowie die Förderung der Feuerwehren durch Spenden gedankt und weitere Unterstützer motiviert werden.

Die wahren Helden des Alltags – Heute ist “Tag des Ehrenamtes”

Mit dem internationalen Tag des Ehrenamtes, den die Vereinten Nationen (UN) 1985 ins Leben riefen, sollen die vielen Freiwilligen, die sich dauerhaft, wie zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, oder zeitlich begrenzt, etwa nach Naturkatastrophen oder Kriegen, ehrenamlich engagieren, gewürdigt werden. Wörtlich heißt der Tag, der jährlich am 5. Dezember stattfindet: “Internationaler Tag der Freiwilligen für wirtschaftliche und soziale Entwicklung”.

Dieser Tag soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die uneigennützige Arbeit lenken. Den Hilfsorganisationen und den Freiwilligen bietet der Tag zudem Gelegenheit, in Workshops und Veranstaltungen weltweit Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen zu erhalten.

 

Manche Ehrenämtler erhalten nur eine Aufwandsentschädigung und statt Geld Dank und Ehre; angefangen bei silbernen und goldenen Abzeichen bis hin zu Einladungen bei Politikern. Oft ist es die Aussicht auf Abenteuer und Gemeinschaftsgefühlt, die Neulinge reizt.

Die Zahl der gemeinnützig und freiwillig Engagierten wächst stetig an. Kritiker befürchten aber, dass immer mehr Festangestellte den Freiwilligen weichen müssen. Mit der Ausbeutung von freiwilligem Engagement schonten die Organisationen ihre Kassen und profitieren darüber hinaus noch von den finanziellen Vorteilen der Gemeinnützigkeit.
Aber in vielen Hilfsorganisationen ist man auf das Engagement der Freiwilligen angewiesen. Ohne Ehrenamtliche bei den Rettungsdiensten, wie zum Beispiel dem Roten Kreuz, ist das deutsche Rettungswesen nicht bezahlbar. Ebendso sieht es bei der Feuerwehr aus. Deutschlandweit sind über 1,3 Millionen Freiwillige Feuerwehrleute aktiv. Ohne sie würde beim Brandschutz nichts funktionieren, da das Personal der Berufsfeuerwehren bei größeren Schadenslagen nicht ausreicht und nicht überall Berufsfeuerwehren bestehen.

Was aber treibt die vielen Freiwilligen in ihr Amt? Genannt wird vor allem das Bedürfnis nach sozialem Engagement, der Wunsch zu helfen. Aber manchmal spielen auch Wohlstands-Langeweile und das Bedürfnis nach Geltung und Anerkennung eine Rolle. Vielleicht ein weiterer Anreiz: In Deutschland soll es vom nächsten Jahr an Steuervergünstigungen für ehrenamtliches und gemeinnütziges Engagement geben. In einem Zeitungsinterview begründete Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sein Programm “Hilfe für Helfer” damit, dass die Ehrenamtlichen die wahren Helden des Alltags seien. Sie hielten die Gesellschaft zusammen.

Quelle "Wiesbaden112"

Acht einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

 

Quelle: DFV

Mit einer imposanten Lichtillumination wurde am Freitagabend die neue Drehleiter an die Ortsfeuerwehr Laatzen übergeben. Neben Stadtoberhaupt Bürgermeister Thomas Prinz waren auch zahlreiche Repräsentanten der Feuerwehr mit Regionsbrandmeister Bernd Keitel und Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann an deren Spitze, sowie Ratsmitglieder und Gäste aus nah und fern, die entferntesten aus Hofbieber in der Rhön zur Übergabe erschienen. Nach einer Einleitung durch dem Musikzug der Laatzener Feuerwehr ging das Wort an den Hausherren über.

  
Ortsbrandmeister Peter Becker begrüßte auf dem Hof des Feuerwehrhauses etwa 90 Gäste und 60 Mitglieder der Einsatzabteilung. In einem kurzen Rückblick nannte er es eine "enorm kurze Zeit" innerhalb der die Drehleiter beschaffte wurde. Das alte Exemplar Baujahr 1991 hatte die Feuerwehr in den letzten Jahren des Öfteren "im Stich gelassen". Immer wieder kam es zu Reparaturen, manches Mal war das Fahrzeug sogar in Limburg an der Lahn zur Instandsetzung. Im Juni wandte sich die Feuerwehr wegen einer Ersatzbeschaffung an die Verwaltung. Was dann geschah war eine "Meisterleistung von Rat und Verwaltung", innerhalb von nur fünf Monate wurde die neue Drehleiter vom Typ DLA (K) 23-12 (Drehleiet automatisch mit Korb) gekauft. Es handelt sich dabei um ein Vorführfahrzeug des Herstellers Metz auf Mercedes Fahrgestell mit 286 PS aus dem Jahr 2012.
Bürgermeister Thomas Prinz lobte ebenfalls die Verwaltungsmitarbeiter für deren schnelles Handeln und war sichtlich erfreut, als er die Schlüssel des gut 500.000 Euro teuren Fahrzeugs an Ortsbrandmeister Peter Becker übergab. "Kommen sie immer gesund und munter von ihren Einsätzen zurück, wenn sie dieses Gerät einmal einsetzen", gab er den Feuerwehrleuten mit auf den Weg. Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann lobte ebenfalls das schnelle Vorgehen: "Ich habe im Traum nicht daran gedacht, dass wir innerhalb von gut fünf Monaten so ein wichtiges Rettungsgerät zeitnah ersetzen".
Von den Freunden der Ortsfeuerwehr Hofbieber-Mitte übergab Marco Scholz als Gastgeschenk zur Einladung einen Werkzeugkasten mit beiden Wappen der Kommunen. In dem feuerroten Kasten waren allerdings keine Werkzeuge zu finden sondern nur "Schmierstoffe" für die Kameraden.

  
Die Übergabe des neuen Wagens fand dann in einer imposanten Lichtshow ihren Höhepunkt. Einmal in Rot, einmal in Blau und dann wieder unter "vollem Licht" wurde das Fahrzeug von Illuminator Christian Feikert aus Laatzen in Szene gesetzt. Dabei fehlte natürlich auch die richtige Musik nicht.
Im Korb der neuen Drehleiter unternahm die Stadtspitze mit Bürgermeister sowie Stadtbrandmeister nach der offiziellen Übergabe eine "Rundfahrt" in etwa 23 Metern Höhe. Bei eisigen Temperaturen ließen sich die Gäste den Wind in luftiger Höhe um die Nase wehen.
Anschließend lud die Ortsfeuerwehr zu einem Imbiss sowie einer geselligen Feier ein. Bis spät nach Mitternacht stießen die Gäste auf das neue Fahrzeug an....

Bericht bei MyHeimat

DLA (K) 32  Fakten

   
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