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Bekanntgabe der Stadtverwaltung Laatzen:

Ersatz für Drehleiterfahrzeug der Stadt Laatzen

Das Drehleiterfahrzeug der Stadt Laatzen aus dem Baujahr 1991 ist in den zurückliegenden Monaten mehrfach ausgefallen. Dadurch sind Reparaturkosten von einigen Tausend Euro entstanden. Der letzte Schaden ist Mitte Juli aufgetreten, betroffen sind verschiedene Zylin-der sowie die Leitertechnik. Zurzeit befindet sich das Fahrzeug in einer Fachwerkstatt zur Reparatur. Voraussichtlich in den nächsten 14 Tagen ist die Drehleiter wieder einsatzbereit. Das Drehleiterfahrzeug war zuletzt im Jahre 2010 generalüberholt worden.

Angesichts vermehrter Defekte schlägt die Verwaltung der Stadt Laatzen vor, das Drehleiter-fahrzeug zu ersetzen. Eine entsprechende Ratsdrucksache wird zurzeit vorbereitet, damit der Rat darüber entscheiden kann. Im Fall einer Neubeschaffung würden je nach Ausstattung Kosten zwischen 500.000 und 700.000 Euro entstehen. Bis ein Neufahrzeug in Gebrauch genommen werden kann, vergehen im Regelfall neun bis 15 Monate.

Bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen kommen derzeit je nach Einsatzort im Rahmen der nachbarschaftlichen Hilfe die Drehleiterfahrzeuge der Nachbarkommunen wie Pattensen und Hannover zum Einsatz.

Rethener Feuerwehrsenioren besuchen Laatzener Feuerwehrhaus

Einen Abstecher nach Laatzen unternahm die Alters- und Ehrenabteilung der Rethener Feuerwehr im Rahmen ihres monatlichen Treffens. 
Im Feuerwehrhaus sahen sich die Mitglieder die Funktionsräume, die Werkstatt sowie die große Fahrzeughalle an.


Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich die derzeit 25 Feuerwehrleute im Alter von 63 - 89 Jahren (ein paar "jüngere Jahrgänge" sind auch dabei, ergänzte Siegfried Schröder der Leiter der Alters- und Ehrenabteilung) im Rethener Feuerwehrhaus, nun statten sie der Feuerwehr in Laatzen einen Besuch ab. Ortsbrandmeister Peter Becker begrüßte die neunköpfige Gruppe recht herzlich und erklärte kurz das im Jahr 1998 bezogene Gebäude im Sankt-Florian-Weg in Laatzen-Mitte. Feuerwehrmann Michael Schröder führte die Gruppe anschließend durch die Räumlichkeiten. Unter ihnen auch Wilhelm Schrader, mit 89 Jahren der älteste Rethener Teilnehmer. "66 Jahre bin ich nun in Rethen schon in der Feuerwehr, trotz meines hohen Alters freue ich mich aber über jeden Ausflug", sagte der ehemalige Gemeindebrandmeister Wilhelm Schrader während der Besichtigung. Schröder erläuterte die Gruppeneinteilung, erklärte die Sondergruppen und führte die Gruppe natürlich in die Fahrzeughalle mit den zehn Einsatzfahrzeugen der Ortsfeuerwehr Laatzen. Ein Blick wurde auch in den Fitnessbereich geworfen.
Nach etwa 90 Minuten Führung durch die Räume und anschließenden "Feuerwehrfachgesprächen inklusive eines Kaltgetränkes" im Sankt-Florian-Weg traten die Rethener wieder die Heimfahrt nach Rethen an.

Feuerwehr übt Absturzsicherung in luftiger Höhe

Notfälle passieren nicht nur auf den Boden sondern auch in "luftiger Höhe". Um bei diesen Unfällen oberhalb von einem Meter Höhe sicher helfen zu können, haben acht Mitglieder der Ortsfeuerwehr Laatzen im Jahr 2012 an einer Grundausbildung zur Absturzsicherung teilgenommen. Während der achtstündigen Schulung lernten die Helfer den Umgang mit Seilen und Knoten um sich selbst zu sichern oder ggf. auch verunglückte Personen sicher "nach unten" bringen zu können.

Damit die Kameraden nicht aus der Übung kommen, wurde kürzlich eine Weiterbildung zu diesem Thema durchgeführt. Als Ausbilder konnte ein erfahrenes Mitglied einer großen deutschen Berufsfeuerwehr gewonnen werden, auch privat klettert der junge Mann sehr viel in unwegsamen Geländer herum. Er ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Zusätzlich war das DRK Laatzen mit zwei Helfern anwesend, um die Zusammenarbeit Feuerwehr/DRK zu verbessern. So konnte genau gesehen werden, wie die Feuerwehr an solche Einsätze herangeht und was genau passiert.

Morgens um 8 Uhr trafen sich die Laatzener Feuerwehrleute zusammen mit dem DRK Laatzen und dem Ausbilder im Rethener Feuerwehrhaus. In einem Theorieblock wurden die Grundlagen wiederholt und von Neuigkeiten sowie Gefahren und Unfällen berichtet. Nach gut 150 Minuten spannendem Unterricht ging es dann raus ins Rethener Gewerbegebiet. Die Firma Warner und Wedekind hatte ihren 40 Meter hohen Kran auf dem Betriebsgelände für die einzelnen Übungen zur Verfügung gestellt.
   
Am Anfang wurden die Grundtätigkeiten zu Sicherung geübt. Dazu gehörten insbesondere die Knoten sowie die Überprüfung des Materials. Bevor nicht alle die Knoten korrekt gebunden hatten, wurde die Übung nicht weiter fortgesetzt. Anschließend übten die Laatzener Helfer das gesicherte Besteigen des Krans von der Seite aus. Auch hier wurde genau auf die Seilführung und die Knoten geachtet. Bevor mit dem Klettern gestartet wurde, musste jeweils das ganze System der Sicherung durch eine zweite Person überprüft werden. Langsam aber äußerst sicher ging es nun erst einmal 20 Meter den Kran hinauf. Zum Schluss erklommen die Feuerwehrleute die Kranspitze in 40 Metern Höhe. Hier wurde dann noch das Sichern und Bewegen auf den Kranausleger geübt.
   
Stadtsicherheitsbeauftragter Michael Schröder beobachtete die Sicherungsmaßnahmen ganz genau und erinnerte dabei auch an letzten Einsatz, bei dem die Absturzsicherung erforderlich war: "Beim Wohnungsbrand in Gleidingen im Oktober letzten Jahres mussten wir auch auf das Dach steigen um etliche Ziegeln zu entfernen, dabei stand unsere eigene Absturzsicherung natürlich im Vordergrund". Sehr groß ist dabei das Vertrauen der ehrenamtlichen Brandschützerin das Material, denn sie hängen im wahrsten Sinne des Wortes "in den Seilen", natürlich immer doppelt gesichert.

Jedes Jahr steht für die achtköpfige Gruppe der Absturzsicherung eine 24-stündige Wiederholungsübung auf dem zusätzlichen Dienstplan. In 16 Stunden werden die Knoten wiederholt und der Systemaufbau geübt. Acht Stunden lang steht anschließend die praktische Ausbildung an. Unter Aufsicht wird dann an einem Baukran oder einem ähnlichen Objekt "geklettert".
In einer Abschlussrunde zogen die Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen ein positives Resumee. Auch die Firma Warner und Wedekind betonte noch einmal, dass ihr Kran für weitere Übungen zur Verfügung steht.

Im Rethener Feuerwehrhaus prüften die Feuerwehrleute ihre Gerätschaften, damit sie für einen evtl. Einsatz bereit sind. Man weiß nie wann es wieder heißt: Einsatz für die Feuerwehr, Absturzsicherung erforderlich.
Die Teilnehmer der Weiterbildung sind im Umgang mit dem Material jetzt aber top fit und stehen zum Einsatz bereit. Die Laatzener Bevölkerung kann sich also auf "ihre Feuerwehr" weiterhin verlassen.

Wer Interesse an der Feuerwehr hat, kann sich über die Aufgaben sowie die Eintrittsformalitäten im Internet informieren:

www.fw-laatzen.de
Über neue Mitglieder würde sich die Einsatzabteilung sehr freuen.

Bilder anbei, alle: Florian Paetz


Einen besondereren Gast hatte kürzlich die Kindertagesstätte "An der Masch" in Alt Laatzen zu Besuch. Feuerwehrmann Sven Wenger besuchte die Kinder und erläuterte ihnen die Aufgaben der Feuerwehr am Beispiel der Ortsfeuerwehr Laatzen.
Insgesamt 23 Jungen und Mädchen hatten sich zusammen mit ihren Erzieherinnen im Stuhlkreis versammelt, als Wenger von den Aufgaben der Feuerwehr zu erzählen begann. Er nannte den Notruf 112, unter dem die Feuerwehr direkt bei Notfällen alarmiert werden kann und berichtete natürlich von den Aufgaben der Feuerwehr. Außerdem zeigte er die komplette Einsatzkleidung eines Feuerwehrmannes, vom Helm mit Nackenleder über Jacke bis hin zu den Stiefeln konnten die Kinder alles genau in Augenschein nehmen.

   
Einige der Stepkes waren sogar sehr mutig und probierten die Einsatzutensilien sofort an, schnell waren sie als Feuerwehrmann zu erkennen. Nur an der auf dem Boden aufschlagenden Jacke war zu erkennen, dass es sich um kleine Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren handelte. In kindlicher Weise erzählte Wenger von der Arbeit eines Feuerwehrmannes, als stellvertretender Zugführer hatte er da einiges zu berichten.
Viel zu schnell verging die Zeit und Feuerwehrmann Wenger musste sich wieder verabschieden. Bleibt zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Besuch eines "echten Feuerwehrmannes" stattfindet. Die Kinder fanden die Erklärungen und das "Verkleiden" jedenfalls sehr toll und spannend und würden sich über einen Besuch sehr freuen.

   

Ortsfeuerwehr Laatzen startet den Reigen der Jahreshauptversammlung im Stadtgebiet

Wenige Minuten nach 19 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Peter Becker am ersten Freitag im Januar die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Laatzen. Neben den 53 anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer begrüßte er unter anderem persönlich Bürgermeister Thomas Prinz, Siegfried Guder und Bernd Stuckenberg vom Rat der Stadt, Christoph Dreyer (MdL) und Stadtbrandmeister Hartmut Hoffmann sowie seinen Stellvertreter Dirk Kröger.
In seinem Jahresbericht berichtete Becker von den 306 Einsätzen im Jahr 2012. Insgesamt 56 Personen konnten dabei gerettet werden, für acht Menschen kam leider jede Hilfe zu spät. Mit 35 Alarmierungen war der Monat Januar dabei der Einsatz stärkste. Begonnen hat das Jahr 2012 um 0.10 Uhr mit einem Containerbrand in der Wülferoder Straße, danach folgten spektakuläre Einsätze z. B. die Personensuche mit Boot in Schulenburg, ein umgestürzter LKW auf der B6, mehrere Unfälle auf der B443 nahe Rethen und ein Feuer in der Gartenstraße. "Zum Ende des Jahres wurden wir dann noch einmal am 27. Dezember zu einem ABC-Einsatz nach Rethen gerufen, dort waren mehrere Chemikalien ausgelaufen", skizzierte Becker anhand seines von vielen Einsatzbildern ergänzten Vortrags. Mit vielen Details und Bildern erinnerte Becker auch an den Gefahrguteinsatz bei der Firma CG in der Ulmer Straße am 23. August, durch den Austritt von Salpetersäure war es zu einer gelben Wolke über Laatzen gekommen. Gut zehn Stunden war die Feuerwehr im Einsatz, um die Wolke niederzuschlagen bzw. die Reste der Säure abzupumpen. 


Im kulturellen Bereich erinnerte er an die Fahrt zu den Freunden nach Hofbieber in Hessen im Mai und an die Beachparty im Juli. "Dieses war die beste Party, die ich je im Feuerwehrhaus gefeiert habe", freute sich Becker sichtlich. Die dortige Stimmung zeigten zahlreiche Bilder. Im November wurde dem ehemaligen Mitglied Hans-Martin Kropp zum 90. Geburtstag ein Besuch abgestattet, mit einem Ständchen gratulierte auch der Feuerwehrmusikzug dem Jubilar.
Ebenfalls im November informierte sich der niedersächsische Umweltminister Stefan Birkner über die Arbeit der Laatzener Feuerwehr im Bereich Umweltschutz/Gefahrgut. Etwa eine Stunde lang ließ sich der Umweltminister die Ausrüstung zeigen und das Konzept der Laatzener Feuerwehr erklären.
Jeden Mittwoch treffen sich die Aktiven für zweieinhalb Stunden zum Übungsdienst, die Fachgruppen noch zusätzlich.
So kamen insgesamt 3257 Gesamteinsatzstunden und 7882 Stunden für Ausbildung (ohne Lehrgänge und Seminare) zusammen.
Die Homepage der Ortsfeuerwehr   www.fw-laatzen.de   nutzen 182.198 Besucher.
Von den 355 Mitgliedern sind 86 in der aktiven Abteilung, 28 passiv tätig, fünf Ehrenmitglieder, 203 Förderer, 20 in der Jugendfeuerwehr und 13 Kinder bei den Laatzener Löschteufeln aktiv.
Zum Schluß äußerte Becker noch einen Wunsch: "Ich hoffe, dass es dieses Jahr nun endlich mit der Neubeschaffung des LF 10 klappt, damit das alte Löschgruppenfahrzeug (LF 8) aus 1988 endlich ersetzt wird".
Von einem ebenfalls regen Leben berichteten die Jugendfeuerwehr, die Löschteufel und die beiden Altersabteilungen in Grasdorf und Laatzen. Anhand von Bildern wurde auch an die Tagesfahrt mit zwei Bussen und über 100 Teilnehmern nach Hamburg erinnert.
Für drei Jahre wählten die Aktiven Gunnar Krone zum neuen Ortsjugendfeuerwehrwart und Kristof Reinking sowie Holger Kaßen zu seinen Stellvetretern. Für ein Jahr auf Probe bestellte der Ortsbrandmeister Phillip Hecht zum Gruppenführer.
Lang war auch wieder die Liste der beförderten Kameraden, Standtbrandmeister Hartmut Hoffmann beförderte unter anderem Kristof Reineking zum Löschmeister und Sven Wenger zum Brandmeister. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt Dieter Oberwelland eine Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes. Er berichte auch gleich über seine Tätigkeit als Schulklassenbetreuer und Brandschutzerzieher bei der Laatzener Feuerwehr. 
In ihren Grußworten zeigten sich die Gäste "beeindruckt von so vielen Einsätzen" und dankten herzlich für das große Engagement der Laatzener Ortsfeuerwehr. Uwe Wollburg, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Laatzener Polizei fasste es knapp zusammen: "Hier wird mit einer großen Sach- und Fachkompetenz" geholfen." Stadtrat Albrecht Dürr erinnerte an die Gefahren und Risiken bei Einsatzfahrten und überreichte eine Geldspende für ein Fahrsicherheitstraining.  Hartmut Hoffmann berichtete von einem Rückgang der Mitgliederzahlen und insgesamt 444 Alarmierungen im Stadtgebiet in 2012. 
Mit einem Imbiss endete die erste Jahreshauptversammlung der Feuerwehren im Laatzener Stadtgebiet.

Weitere Bilder unter:  http://www.myheimat.de/laatzen/blaulicht/ff-laatzen-zieht-bilanz-d2481704.html 

   
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