Während es beim letzten Jahreswechsel 2013/2014 sehr ruhig in Laatzen zuging, nur Hecken und einige Container gingen in Flammen auf, rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen bereits am letzten Wochenende zu einem Einsatz in Verbindung mit Knallkörpern aus.
Daher schon jetzt einige Tipps:

Achten Sie auf Kinder. Kinder können die Gefahren von Feuerwerk nicht einschätzen!
Beim Umgang mit Feuerwerkskörpern sollten sie darauf achten, dass sich insbesondere kleine Kinder in sicherem Abstand vom Feuerwerk aufhalten, um gefährliche Verletzungen wie Erblindungen, Taubheit oder Verbrennungen zu verhindern!
Werfen Sie Feuerwerkskörper nicht in die Nähe von Menschen oder Tieren!
Sicherer ist das Entzünden von am Boden abgelegten Feuerwerkskörpern.
Halten sie Abstand zu brennbaren Gegenständen!
Feuerwerk sollte nur im Freien und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen (z.B. Briefkästen, Papiercontainer oder Hecken) verwendet werden. Berücksichtigen Sie hierbei auch Ihre Vorräte an Feuerwerkskörpern und stellen Sie Wasser als Löschmittel bereit um gegebenenfalls schnell Löschmaßnahmen ergreifen zu können.
Berücksichtigen bei der Nutzung von Höhenfeuerwerk die Flugbahn, um besonders nahe Altbauten Dachstuhlbrände zu vermeiden!
Raketen lässt man am besten aus Getränkeflaschen in den Himmel steigen. Wichtig ist dabei ein fester Stand der „Startrampe".
Verwenden sie nur geeignete Feuerwerkskörper!
Bitte beachten Sie die Sicherheitsanweisungen der Hersteller der Feuerwerkskörper und verwenden Sie nur Feuerwerkskörper mit dem Prüfzeichen der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung). Ungeprüftes Feuerwerk kann teilweise ein Vielfaches an gefährlicher Sprengwirkung normaler Knallkörper aufweisen. Signalmunition und Seenotraketen sind als Feuerwerk ungeeignet und gefährlich! Auch das Öffnen, Manipulieren und Verändern von Knallkörpern kann lebensgefährlich sein!
„Blindgänger" sollten sie nicht erneut benutzen!
Wenn die Lunte von Feuerwerk nicht mehr sichtbar glimmt, keinesfalls ein zweites Mal anzünden. Da Kinder häufig am nächsten Tag Reste von Feuerwerk suchen, entfernen sie nach Möglichkeit gefährliche Blindgänger.
Auch beim Tischfeuerwerk auf Sicherheitsmaßnahmen achten!
Für den Gebrauch in geschlossenen Räumen sollten sie nur geeignetes Tischfeuerwerk verwenden. Bitte beachten sie, dass es auch hierbei zu Funkenflug kommen kann. Eine geeignete, nicht brennbare Unterlage kann Schäden an ihrer Einrichtung und eine Brandentstehung verhindern.
Schließen sie in der Silvesternacht alle Fenster!
Durch geöffnete Fenster (auch in Kippstellung) können brennende „Irrflieger" in Gebäude gelangen. In der Silvesternacht empfehlen wir deshalb sämtliche Fenster und sonstige Öffnungen zu schließen.
Halten Sie einen Eimer mit Wasser bereit!
Als Sicherheitsmaßnahme empfehlen wir einen Eimer mit Wasser, einerseits als Löschmittel und andererseits zum Kühlen von evt. Brandverletzungen bereitzustellen!

Falls es doch zu einem Feuer kommen sollte, über den
Notruf 1 1 2 erreichen Sie die Feuerwehr.

Kurz vor Weihnachten klopfte nicht der heilige Sankt-Florian sondern der Weihnachtsmann im Feuerwehrhaus der Laatzener Ortsfeuerwehr an. Mit lautem "Ho-ho-ho" stieg er die Treppe hinauf und überraschte die Kinder der ehrenamtlichen Helfer der Einsatzabteilung, die sich dort kurz vor Weihnachten noch getroffen hatten.


Zum gemütlichen Kaffeetrinken trafen sich 20 Erwachsene und 14 Kinder. Gemeinsam saßen sie zusammen, aßen selbst gebackene Kekse sowie Kuchen und tranken Kaffee und Kakao. Plötzlich und unerwartet klingelt es und ein "Mann in Rot" kam die Treppe hinauf. Große Augen der Kinder guckten gespannt auf die Tür und als der Weihnachtsmann eintrat war es still im Raum. Für jedes Kind hatte er ein Geschenk in seinem Sack dabei. Bevor der Nachwuchs diese Kleinigkeiten in Empfang nehmen durfte, gab es aber noch etliche Ermahnungen und auch lobende Worte mit auf den Weg. Als der Weihnachtsmann fragte, ob auch alle artig waren, sagten einige Kinder, dass sie manchmal gern zu Hause "etwas Theater" machen und abends nicht gerne ins Bett gehen. "Aber sonst seid Ihr doch alle lieb gewesen - oder", fragte der Weihnachtsmann bevor es die kleinen Geschenke gab. "Am heiligen Abend werde ich aber bestimmt auch bei Euch zu Hause vorbeikommen", versprach er bevor er das Feuerwehrhaus im Sankt-Florian verließ.

Fotos: Wenger

Sicherheitshinweise zur Adventszeit

Nur frische Adventsgestecke/-kränze und Weihnachtsbäume aufstellen und nicht länger als notwendig in der Wohnung lassen.

Fester, stabiler und sicherer Standort auf nicht brennbarer Unterlage sowie geeignete Weihnachtsbaumständer mit Wasserbehälter verwenden.

Auf ausreichenden Abstand zu Öfen und Heizkörpern achten, das Gleiche gilt für Abstände zu leicht brennbaren Materialien, z.B. Gardinen, Vorhänge, Polstermöbel.

Verwenden Sie möglichst wenig oder keine brennbare Weihnachtsdekoration wie z.B. Watte oder Strohsterne.

Wunderkerzen gehören nicht in Adventsdekorationen und Weihnachtsbäume, auch keine brennbaren Kerzenhalter.

Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen, einen Mindestabstand von 40 cm einhalten.

Kerzen nicht ausbrennen lassen, ggf. selbstverlöschende Kerzen verwen- den.

Nichtabtropfende Kerzen verwenden.

Kerzen immer beginnend von oben nach unten und von der Rückseite des Weihnachtsbaumes nach vorn anzünden, in umgekehrter Reihenfolge löschen.

Empfehlenswert ist die Verwendung von elektrischen VdE-geprüften Kerzen; allerdings sollten diese nicht durch Dauerbetrieb überlastet werden (Herstellerangaben beachten!).

Zündhölzer und Feuerzeuge gesichert vor Kindern verwahren.

Geeignete Löschmittel bereitstellen, z.B. Eimer mit Wasser, Feuerlöscher mit dem Löschmittel Wasser. Der Einsatz eines Pulverlöschers zieht meist erhebliche Verschmutzungen nach sich.

 

 

Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Türen und Fenster, um im Brandfall den Raum gefahrlos verlassen zu können. Maßnahmen im Brandfall, wenn eigene Löschversuche erfolglos waren:

Raum verlassen.

Tür schließen.

Feuerwehr über Notruf

112 alarmieren.

Wohnung/Haus verlassen.

Mitbewohner warnen.

Eintreffen der Feuerwehr abwar- ten und diese in die örtlichen Gegebenheiten einweisen.

 

Sicherheitstips des LVF NDS

PRESSEINFO STADTFEUERWEHR LAATZEN    13.11.2014

Nachdem der Laatzener Fred Müller die am 15.11.2013 an die Feuerwehr offiziell übergebene Drehleiter der Ortsfeuerwehr Laatzen in akribischer Kleinarbeit nachgebaut und dieses Modell im Mai 2014 öffentlich präsentierte, wagte er sich nun an ein neues Projekt heran: Das neue Löschgruppenfahrzeug -LF 10-.

Im Juli war das Neufahrzeug von der Firma Ziegler nach Laatzen überführt worden und am 26.09.2014 dann durch den Bürgermeister an die Ortsfeuerwehr übergeben worden. Gleich nach der Ankunft in Laatzen nahm Müller Maß an dem neuen Wagen, um alle Teile genau im Maßstab 1:87 nachbauen zu können. Seitdem bastelte er in seiner kleinen Werkstatt in der Wülferoder Straße herum, lackierte Teile, bestellte Folien und fügte dann alle "Puzzleteile" zu einem exakten Nachbau des "Laatzener LF 10" zusammen. Und das kann sich sehen lassen. Wenn man genau hinguckt sind fast keine Unterschiede zum Original zu erkennen.
Das einzige was nun noch fehlt, ist die Besatzung des Miniaturwagens, aber Männchen mit Gesichtszügen der Laatzener Retter sind noch nicht auf dem Modellbaumarkt erhältlich. 


Bilder anbei, alle: Senft

Ausbildung im Brandübungsanlage - "Heißausbildung" im Container

Ein Trupp der Laatzener Feuerwehr hatte an diesem Wochenende Gelegenheit an einer "Heißausbildung" in der Brandübungsanlage der Firma Blaul und Seifert aus Burgstädt teilzunehmen, da die mobile Anlage derzeit am Feuerwehrhaus in Sarstedt aufgebaut ist. Dort übten die Helfer der Stadtfeuerwehr Sarstedt und der Gemeinde Schellerten an brennendem Inventar einer 48 Quadratmeter großen Wohnung.


Im Leitstand kontrolliert Hans-Erwin Blaul persönlich alle Funktionen genau, bevor die Trupps durch eine Dachluke den Container betreten. Beim Einstieg müssen die Kräfte unter Atemschutz ein Feuer unter einer Treppe löschen, bevor sie im "Untergeschoss" auf ein brennendes Sofa und ein Feuer hinter einer geschlossenen Tür stoßen. "Sogar eine Durchzündung, einen sogenannten Flashover, simulieren wir mit unserer gasbetriebenen Anlage", erläutert Blaul in seinem Leitstand während hinter der Scheibe die Laatzener "im Dunkeln" die Brände löschen. Falls die Feuer nicht richtig gelöscht sind entfachen sie immer wieder, so wird auch die richtige Reaktion der Helfer getestet. Immer wieder drehen sich die beiden Feuerwehrleute um und sichern somit ihren einzigen Rückweg über die Luke nach außen. Falls den Helfern etwas passieren sollte können sofort Fluchttüren geöffnet werden und die Einsatzkräfte sind im Freien. Nach knapp 20 Minuten kommen Marc und Stefan Schultze von der Laatzener Ortsfeuerwehr mit rotem Gesicht und durchgeschwitzt wieder oben aus der Luke gekrochen. Beide sind froh aus dem manchmal fast 500 Grad warmen (an der Decke) Container wieder herauszukommen.
Ausbilder Ralf Miesner, der unter Atemschutz ebenfalls während der "heißen Phase" in der Übungsanlage im Hintergrund anwesend war, gibt dem 2er-Trupp nach der Übung noch einige Tipps und erläutert anhand eines Lageplans die zurückliegenden Löschangriffe der Laatzener. Er ist mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden.
Ein Durchgang in der mobilen Brandübungsanlage kostet ca. 50 - 60 Euro pro Person. "Dieses Geld ist aber sehr gut angelegt, denn wo sonst kann man den Kameraden eine so realitätsnahe Ausbildung bieten", lobt Harald Stanitzok, stellvertretender Gemeindebrandmeister aus Schellerten. Für das kommende Jahr möchten die Laatzener gerne die mobile Brandübungsanlage nach Laatzen holen.

http://www.myheimat.de/laatzen/blaulicht/ausbildung-im-branduebungsanlage-heissausbildung-im-container-d2643902.html

   
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