Rückblick bei der Laatzener Jugendfeuerwehr - Jahreshauptversammlung

Fast vollzählig waren die Jugendlichen der Ortsfeuerwehr Laatzen am Freitag zur Jahreshauptversammlung erschienen, von 22 Mitgliedern waren 21 Mädchen und Jungen der Einladung gefolgt. Neben ihnen begrüßte der stellvertretende Jugendwart Holger Kaßen unter anderem auch Bürgermeister Jürgen Köhne, Ortsbürgermeister Alexander Muschal, Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald und den stellvertretenden Regionsjugendfeuerwehrwart Bernd Klepsch.

"Insgesamt leisteten wir in der Jugendabteilung 140 Stunden feuerwehrtechnischen Dienst und 90 Stunden allgemeine Jugendarbeit", sagte Kaßen zu Beginn seines Rückblicks auf 2016. Er erwähnte auch die Highlights des zurückliegenden Jahres: Eine Fahrt in den Heidepark nach Soltau sowie das fünftägige Stadtzeltlager in Schladen. Mit einem großen Bild berichtete er auch über den Besuch der befreundeten Feuerwehr aus Hofbieber. "Dieses Jahr freuen wir uns schon auf einen Gegenbesuch bei den Jugendlichen in der hessischen Rhön". Immer freitags treffen sich die Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren im Feuerwehrhaus zu ihren Ausbildungsdiensten. Ob "Heben und bewegen von Lasten", Funkausbildung oder das Üben für den Stadtpokal, die Mitglieder sind immer mit vollem Eifer dabei. Am Brunnenfest in Grasdorf und dem Fest der Sinne im Park der Sinne beteiligten sich die Jugendabteilung ebenfalls mit einem Fahrzeug und Spielen für die Kinder. Mit einer Weihnachtsfeier endete das Jahr 2016 im Feuerwehrhaus.
Für 2018 stehen schon folgende Termine fest: Am 1. Juli Beteiligung am Ferienpass und Ende August gibt es wieder Infos und Spiele beim Fest im Park der Sinne. Außerdem geht es wieder für fünf Tage ins Stadtzeltlager nach Schladen.

Nach den Neuwahlen setzt sich der Jugendrat aus folgenden Jugendlichen zusammen: Dag-Finn Stelljes (Jugendsprecher), Arian Wasseh (Stellvertreter), Ringo Kiehn (Schriftführer), Tim Pagenkopf (Kassenwart), Kim Schultze (Gruppenführerin) und Leoni Becker (stellv. Gruppenführerin).

Mit dem Ehrenzeichen der niedersächsischen Jugendfeuerwehr zeichnete der stellvertretenden Regionsjugendfeuerwehrwart Bernd Klepsch einen engagierte jungen Erwachsenen aus: Sebastian Lack erhielt die Urkunde für sein Wirken als Betreuer, Jugendwart und Schriftwart bei der Jugendfeuerwehr. Sichtlich überrascht nahm Lack die Ehrung entgegen.

Für die beste Dienstbeteiligung erhielt Kim Schultze einen Kinogutschein.

Eine lange Tradition hat die Übergabe eines Geschenkes in Form eines Bechers mit Logo der Jugendfeuerwehr Laatzen an ausscheidende Jugendliche. Dieses Jahr erhielt Marius Köcke eine der großen Tassen aus den Händen von Frank Wöbbecke. Köcke wechselt in die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr.

In seinen Grußworten sprach Bürgermeister Jürgen Köhne von "einer wichtigen Rolle, die das Feuerwehrwesen in Laatzen einnimmt", und lobte dabei das Engagement in der Jugendabteilung. "Macht weiter so, dann sehe ich bestimmt einige von euch in den Reihen der Einsatzabteilung wieder". Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald dankte den Eltern für ihre Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und stellte klar wie wichtig Werbung für die Jugendfeuerwehr ist: "Gerade in der Jugendfeuerwehr bringt ihr immer wieder Freunde und Verwandte mit zum wöchentlichen Dienst und sorgt so für den Nachwuchs".

Holger Kaßen lud anschließend alle Teilnehmer noch zu einem Essen ein: "Die Schnitzel wurden uns vom Wurstbasar gespendet und für die Salate haben die Eltern gesorgt. Ich wünsche guten Appetit".

Aus allen vier Jugendfeuerwehren des Laatzener Stadtgebietes starteten am Ende der Sommerferien insgesamt 50 Kinder und Jugendliche nebst ihrer 15 Betreuer Richtung Vorharz. Für fünf Tage schlugen sie ihre Zelte im Freizeitgelände Am Badeteich in Schladen im Vorharz auf. Die Zelte zum Übernachten, ein Pavillon für die Leitung sowie die mobile Küche sorgten im Freibad für ein ungewohntes Bild. Mit mehreren Fahrzeugen der Feuerwehr sowie einem Lastwagen des Betriebshofes inclusive Anhänger waren die Feuerwehrleute angereist.


Am Donnerstag, nach gut einer Stunde Anreise aus Laatzen, empfing der Förderverein des Freibades in Schladen die Gäste und erklärte diesen das Gelände sowie die wichtigen Anlagen und Örtlichkeiten. Nach wenigen Stunden fühlten sich die Jungen und Mädchen schon "wie zu Hause". Beim Minigolf wurden Punkte gezählt, im Badeteich geschwommen oder in dem weitläufigen Gelände nur "geschillt". In kleinen Gruppen starteten die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren auch zu kleinen Wanderungen im Ort. Ob beim Nahversorgungszentrum, der Eisdiele an der Okerbrücke oder beim Zeitschriftenladen am Damm, überall waren T-Shirts mit Jugendfeuerwehraufschrift zu sehen.
Am zweiten Tag besuchten Bürgermeister Jürgen Köhne und Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald aus Laatzen die Jungen und Mädchen, Osterwald musste dann auch gleich bei einem Geländespiel mitmachen. Bei Temperaturen um 25 Grad kam er dabei ganz schön ins Schwitzen. Mit kühlen nichtalkoholischen Getränken löschten beide anschließend ihren Durst. Abends begleitete Nachtwächter Herbert Grünhage im langen Mantel und mit einer Hellebade (Lanze) sowie einer Kerzenlaterne ausgestattet die Gäste durch die romantischen Gassen Hornburgs, dem "Rothenburg des Nordens". Nach der Besichtigung des Gefängnisses im Rathaus ging es an etlichen der 400 Fachwerkhäusern vorbei. Im Jahr 994 wurde Hornburg erstmals erwähnt, Hopfen machte die Stadt im Mittelalter reich. Nach gut zwei Stunden "langsamen Schrittes" über das historische Pflaster ging es wieder in die Zeltstadt zurück. An dieser Stelle herzlichen Dank an Bürgermeister Andreas Memmert (Schladen) und Ortsbrandmeister Thorsten Koch (Schladen) für die Unterstützung bei dieser Abendaktion.
Am Sonnabend stand noch die Wanderung zum Wachturm nach Rohden und selbstverständlich ein Eis bei Nino an der Okerbrücke auf dem Programm. Um die Ortschaft Schladen besser kennen zu lernen organisierten einige Betreuer auch ein Rallye durch die 4000 Einwohner Gemeinde im Vorharz.
Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkel war voll des Lobes für die Anlage in Schladen: "Hier im Schatten unter den alten Bäumen mit Blick auf den Brocken zu Frühstücken ist schon etwas einmaliges, wir werden bestimmt wiederkommen". Außerdem war es für die Frühaufsteher schön, "fast alleine" morgens in dem Naturteich zu schwimmen.

  

Jugendfeuerwehr aus Hofbieber besucht Laatzener Jugendfeuerwehr

Von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag war die Jugendfeuerwehr aus Hofbieber (hessische Rhön) zu Gast bei den Kameraden aus Laatzen.  Bei überwiegend trockenem Wetter absolvierten die insgesamt 25 Kameraden aus Laatzen und Hofbieber gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm.

Nach Ihrer Ankunft in Laatzen richteten die Besucher und Ihre Gastgeber ihre Schlafplätze in den Unterrichtsräumen des Feuerwehrhauses im Sankt-Florian-Weg ein.  Anschließend gab es für die Gäste eine Führung durch das Feuerwehrhaus und eine Fahrt im Korb der Drehleiter der Ortsfeuerwehr.  Mit leckerem Essen vom Grill stärkten sich alle für die Nachtwanderung durch die Leinemasch zum Einbruch der Dunkelheit.

Am Sonnabend ging es nach dem Frühstück in den Heidepark in Soltau, wo die Laatzener mit den Kameraden aus Hofbieber die Öffnungszeiten des Freizeitparks voll ausnutzten um zahlreiche Fahrgeschäfte auszuprobieren. Achterbahn, Freifallturm und  Wildwasserbahn sorgten für Begeisterung bei den jungen Kameraden und ihren Betreuern.  Nach der Ankunft zurück in Laatzen gab es Pizza, denn so ein Freizeitparkbesuch macht nicht nur jede Menge Spaß sondern sorgt auch für großen Appetit. Bevor Gastgeber und Gäste es sich erschöpft auf ihren Feldbetten gemütlich machten, schauten sie noch gemeinsam einen Film im Feuerwehrhaus.

Am Sonntagmittag fuhren die Besucher aus Hofbieber wieder in ihre gut 250 km entfernte Heimat in der Rhön. Die Freundschaft zwischen den Feuerwehren Hofbieber und Laatzen besteht seit 36 Jahren.  Der Gegenbesuch durch die Laatzener ist für 2018 in Hofbieber geplant.

 

Das Foto zeigt die Kameraden der Jugendfeuerwehren aus Hofbieber und Laatzen gemeinsam mit ihren Betreuern vor der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Laatzen.

Eine andere Art des Stadtpokals fand in diesem Jahr innerhalb der Kinder- und Jugendabteilungen der vier Laatzener Ortsfeuerwehren des Stadtgebietes statt. Nicht in mehreren Disziplinen auf einem Sportplatz maßen sich die insgesamt 16 Gruppen, sondern an etlichen Stationen im Rahmen einer Fußgängerrallye durch die Stadtteile Laatzen-Mitte und Rethen.
Bei insgesamt zehn Spielen stellten die Jungen und Mädchen ihr Geschick und ihr gutes Augenmaß dabei unter Beweis. Gegen 10 Uhr starteten die Gruppen alle zehn Minuten in Laatzen. Direkt am Laatzener Feuerwehrhaus sollte der Inhalt eines Glases, gefüllt mit unzähligen Süßigkeiten, geschätzt werden. Draußen auf der Wiese fand eher ein Spiel für die weiblichen Mitglieder statt: Mehrere Meter lange Schläuche mussten geflechtet werden. Mit den Haaren oder Gummis an der Hand bestimmt eine leichte Aufgabe, aber mit C-Schläuchen von 15 Metern Länge war die Aufgabe gar nicht so leicht. Manche Gruppe schaffte gar keine richtige "Flechterei" und manche der Jugendlichen sogar fast alle der geforderten Anzahl von 40 "Knoten". Bei einer weiteren Station waren zehn Gegenstände des Feuerwehralltags verdeckt, mit der Hand mussten diese ertastet und erkannt werden. An der Albert-Einstein-Schule galt es mehrere leere Colakisten waagerecht unter Spannung zu stapeln, sehr oft polterten die Kisten unter lautem Getöse herunter. Mit sechs Kisten bewegte sich die Gruppe von fünf Kinder nahe des Steinfeldes weiter, indem immer eine Kiste nach vorne durchgegeben werden musste. Die ganzen Spiele wurden unter Aufsicht von "Schiedsrichtern" und unter Zeitdruck gemessen. Am Ende gab es eine lange Liste von Punkten.

   



Zur Siegerehrung gegen 17 Uhr hinter dem Rethener Feuerwehrhaus in der Braunschweiger Straße konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Uhlenwinkeln neben dem stellvertretenden Bürgermeister Ernesto Nebot auch Ortsbürgermeisterin Helge Büschking, Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald und Silke Pohl von der Verwaltung begrüßen. In kurzen Grußworten lobten die Redner das Engagement der Jugendlichen innerhalb der Stadtfeuerwehr Laatzen. "Ich bin froh, dass wir die Feuerwehr haben und hier sehe ich unsere Zukunft stehen", sagte Nebot. Stadtbrandmeister Osterwald lobte das große Durchhaltungsvermögen der Kinder: "Die weite Strecke habt ihr gut gemeistert und außerdem war die Veranstaltung eine gute Werbung für die Feuerwehr".

  

Nach den Grußworten fand die Siegerehrung statt. Bei den Kinderabteilungen siegte Ingeln-Oesselse "Gruppe Blau" mit 1585 Punkten, gefolgt von Gleidingen "Gruppe Orange" und Laatzen "Gruppe Rot".
Auch bei der Jugendabteilung kommt der Sieger aus dem Doppeldorf: Es siegte die "Gruppe 2 Ingeln-Oesselse" mit 1485 Punkten gefolgt von "Rethen I" und "Rethen II".

Stadtfest im Park der Sinne - Jugendfeuerwehr beim Programm mit dabei


Am heutigen Sonnabend läuft noch bis gegen 19 Uhr das von den Vereinen und Verbänden organisierte Programm für Kinder und Familien. Dabei auch die Jugendabteilung der Ortsfeuerwehr Laatzen. Betreuer Holger Kaßen und Kristof Reineking nebst fünf Jugendlichen hatten das neue Löschgruppenfahrzeug (LF 10) mit in den Park gebracht. Mit dabei ebenfalls die Kübelspritze zum Zielspritzen auf das Brandhaus sowie der hydraulische Spreizer, um einen Schaumkuss von einem Pylon zum anderen zu transportieren. Hier waren besonders die Feinmotorik an dem Rettungsgerät gefragt, denn bei bei falscher Handhabung waren "Quetschungen am Schaumkuss" die Folge.
Für die erwachsenen Besucher waren Berichte über Einsätze und eine Reportage über die Stadtfeuerwehr ausgehängt.
Immer offen waren auch die Türen des neuen Löschgruppenfahrzeugs.


Die Bilder zeigen den 3-jährigen Fynn aus Ahrbergen zusammen mit seinem Vater Thomas Tönniges an der Kübelspritze beim Zielspritzen sowie Leon (10) aus Alt Laatzen, der gerade einen Schaumkuss manövriert.


Am Sonnabend, den 10.Oktober ab 11 Uhr besteht wieder Gelegenheit die Feuerwehr Laatzen kennen zu lernen. Die Führung der Ortsfeuerwehr lädt zum Tag der offenen Tür anlässlich des 50. Geburtstag der Jugendfeuerwehr auf das Gelände im Sankt Florian Weg ein. Irrtümlicherweise war dieser Termin schon für heute angekündigt. Er musste leider auf Oktober verschoben werden.

   
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