Laatzener Löschteufel beenden das Jahr 2016

Beim letzten Dienst des Jahres 2016 besuchte Rettungsassistent Kai Tischler die Laatzener Kinderfeuerwehr. Er informierte die jüngsten Mitglieder der Ortsfeuerwehr über die 5-W-Fragen des Notrufs und gab Tipps in Erster Hilfe.
Jede Woche immer freitags treffen sich die Laatzener Löschteufel zusammen mit ihren Betreuern im Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg, um gemeinsam etwas über die Feuerwehr zu erfahren, zu basteln oder auch in spielerischer Form Erste Hilfe Maßnahmen zu erlernen. Zum Ende des Jahres besuchte nun RA Kai Tischler die Gruppe. Mit den Kindern übte er Verbände und sprach mit ihnen über kleinere Verbrennungen, Insektenstiche und den genauen Notruf. "Wenn ihr einmal unter der Nummer 112 bei der Regionsleitstelle anruft, wird von dort aus immer nach den fünf W-Fragen abgefragt, Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wieviele Verletzte? Warten auf Rückfragen.", sagte Tischler. Am Ende des Gesprächs bitte nicht selbst auflegen, sondern auf Rückfragen warten. Zum Ende der Gruppenstunde informierte Tischler die Eltern im Nachbarraum noch zu Kindernotfällen, außerdem konnten die Erwachsenen an Übungspuppen die Reanimation simulieren.

 Mit Mutter Stefanie Hentschel an der Spitze übergaben die Jungen und Mädchen zusammen mit ihren Eltern Geschenke und Gutscheine an die Betreuer der Kindergruppe. Einen großen Bilderrahmen mit selbst gemalten Zeichnungen sowie einen Gutschein zum Bowlen überreichte Hentschel zum Schluß des letzten Dienstes an die Betreuer. "Damit wollen wir uns für die geleistete Arbeit im Jahr 2016 bei euch herzlich bedanken", lobte sie die Betreuer für ihren selbstlosen Einsatz.

 

 

Gleich 400 Exemplare des "Kinderfinder-Aufkleber" wurden der Ortsfeuerwehr Laatzen am Donnerstagabend im Büro der VGH-Vertretung in Gleidingen überreicht. Feuerwehrmann Marc Schultze und der Leiter der Kinderfeuerwehr, Marcel Kühntopf, nahmen aus den Händen von Versicherungskaufmann Benjamin Weishaupt mehrere Pakete mit zur Feuerwehr.



Der so genannte Kinderfinder wurde speziell auf einer reflektierenden Folie angebracht, damit bei starker Rauchentwicklung die Retter der Feuerwehr die Kinderzimmer besser entdecken können. Denn gerade kleinere Kinder verstecken sich bei Gefahr meist unter Betten und Schränken. Sie flüchten nicht wie die Erwachsenen nach draußen. Gerade deshalb ist der Aufkleber so wichtig. "Er wird im unteren Drittel der Tür aufgeklebt", demonstrierte Schultze an einer Tür des Büros in der Hildesheimer Straße. Beim gemeinsamen Anbringen sollte man dem Kind erläutern, wofür der Aufkleber gut ist und das Symbol erklären. Außerdem sollte man es auch ermuntern bei Gefahr am besten die Wohnung zu verlassen. Die im Dunkeln leuchtenden Aufkleber erleichtern der Feuerwehr bei der Durchsuchung der Räume die Arbeit. da Kinderzimmer als solche sofort erkannt werden. "Selbst mein 4-jähriger Sohn hat den Sinn des Aufklebers verstanden, als wir gemeinsam den Aufkleber im Türrahmen anbrachten", ergänzte Weishaupt.

Die Mitglieder der Kindergruppe der Ortsfeuerwehr Laatzen werden nun alle mit den Aufklebern ausgestattet, außerdem werden diese im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Brandschutzerziehung in Schulen und Kitas verteilt. Falls sich jemand seinen "persönlichen Aufkleber" abholen möchte, zu den Öffnungszeiten liegen Exemplare in der VGH-Vertretung, Hildesheimer Str. 579, bereit.

 

http://www.myheimat.de/laatzen/blaulicht/aufkleber-kinderfinder-ueberreicht-d2777407.html

Laatzener Kinderfeuerwehr übernachtet gemeinsam im Feuerwehrhaus - alle vier Kindergruppen gehen auf "große Fahrt"

Für gut 24 Stunden war das Laatzener Feuerwehrhaus im Sankt-Florian-Weg "das zu Hause" für 15 Kinder, zusammen mit sechs Betreuern übernachtete der jüngste Nachwuchs der Schwerpunktfeuerwehr im ersten Stock des Hauses. Am Folgetag ging es zusammen mit den anderen Kindergruppen aus dem Laatzener Stadtgebiet dann auch noch per Bahn ins Phaeno nach Wolfsburg.

  


Am Beginn des Wochenendes starteten die Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren ihren Erlebnistag im AquaLaatzium, ausgiebig wurde geplanscht und geschwommen. Dabei hatten die Jungen und Mädchen mächtig viel Spaß und danach auch großen Hunger. Gegen 19.30 Uhr gab es daher eine warme Mahlzeit bevor ein Videofilm die Nachtruhe einläutete. Vorher wurde allerdings untereinander noch eine richtige Kissenschlacht ausgefochten.

Nach dem Frühstück der Laatzener stießen auch die drei anderen Kinderfeuerwehren aus dem Stadtgebiet dazu, um gemeinsam ins Phaeno nach Wolfsburg zu reisen. Mit insgesamt 61 Personen startete die Gruppe per Bahn am Hannoverschen Hauptbahnhof Richtung Wolfsburg. In zahlreichen Versuchen zu Wissenschaft und Technik erlebten die Laatzener das "Schräge Haus" und besuchten die Sonderausstellung "Ausgeflippert" mit Flippern aus den Jahren 1920 bis jetzt. "Das Geheimnis der Papierrakete" war für die Betreuer sowie die Kinder sehr lehrreich und "mega interessant", wie es ein Kind kurz zusammenfasste. Ein gemeinsames Mittagessen sorgte für das Kennenlernen untereinander. Am Nachmittag kamen die Betreuer sowie die Mädchen und Jungen erschöpft aber mit vielen neuen Eindrücken aus Wolfsburg zurück.
Alle Eltern konnten ihre sechs- bis zehnjährigen Sprößlinge unbeschadet, aber sehr müde wieder in Empfang nehmen.

     

Mit zwei Kleinbussen und zehn Kindern startete die Kinderabteilung der Laatzener Ortsfeuerwehr kürzlich nach Hildesheim. Ein Besuch der Berufsfeuerwehr stand auf dem Dienstplan des Feuerwehrnachwuchses.

 


Von zwei angehenden Feuerwehrmännern in Ausbildung erfuhren die Jungen und Mädchen im Alter ab sechs Jahren etliche Details zur Arbeit der gut 80 Feuerwehrfrauen und -männer, den zehn Azubis sowie den zehn Angestellten im Gebäude am Kennedydamm. Alle drei Tage haben die Frauen und Männer der Einsatzabteilung ab 7.30 Uhr morgens für 24 Stunden Dienst, danach dann 48 Stunden frei. Während der Schicht wird in den Werkstätten, den Büros und in der Verwaltung gearbeitet, Dienstsport abgehalten oder Unterrichte durchgeführt. Fragen der Kinder wurden auch eifrig beantwortet. Ein Blick in die Küche, die Ruheräume sowie den Schacht der Rutschstange in die Fahrzeughalle beendeten die Führung im Obergeschoss. Im Erdgeschoss warfen die Laatzener einen Blick auf den Löschzug und die Spezialfahrzeuge der Berufsfeuerwehr. Einen Schwerlast-Rettungswagen begutachtete der Feuerwehrnachwuchs sogar von innen, in diesem speziellem Fahrzeug werden adipöse Patienten transportiert. Ein Hilfeleistungsfahrzeug mit Einpersonenhaspel am Heck wurden von den Feuerwehrmännern besonders intensiv erklärt, sogar die Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum durften die kleinen Kinder anfassen. Allerdings nicht ausprobieren. Zur Demonstration gab es für die Laatzener auch einen Probealarm mit "Licht an" und Durchsage über Lautsprecher.
Zum Gruppenfoto trafen sich die zehn Kinder nebst Betreuern auf dem Hof, gerade in diesem Augenblick gab es Alarm für den Rettungswagen. Mit zuckendem Blaulicht verließ er das Gelände. Einer der 70.000 Einsätze in Stadt und Landkreis Hildesheim.
Nach etwa zwei Stunden startete die Gruppe wieder gen Laatzen.

Mehr über die Kinderfeuerwehr "Laatzener Löschteufel" findet man im Internet unter:    www.fw-laatzen.de

 

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Insgesamt acht Kinder der Löschteufel, der Kindergruppe der Ortsfeuerwehr Laatzen, begaben sich kürzlich mal wieder auf "große Reise", ein Besuch des Flughafen Hannover-Langenhagen stand auf dem Programm. Zusammen mit den Betreuern verbrachte die Gruppe gut drei Stunden auf dem 8-größten deutschen Airport.
Am Modell zeigte Alram Kannapinn vom Flughafen-Besuchsdienst den Kindern die Gebäude und Landebahnen auf dem großräumigen Gelände: "Alle Starts und Landungen müssen immer gegen den Wind erfolgen, also werden die Landebahnen auch in verschiedenen Richtungen benutzt", erläuterte er gleich zu Beginn der dreistündigen Führung. Angeschlossen hatten sich drei Besucher aus Wolfenbüttel, die auch an diesem Sonnabend die Flughafenfeuerwehr besichtigen wollten. Am Schalter einer Fluggesellschaft stellte er sich auf das Laufband und erklärte den Weg eines Gepäckstucks von der Aufgabe bis hin in das Flugzeug. Auf dem Rückweg sahen die Knirpse auch noch eine Gepäcksortieranlage, die von Flugpassagieren nicht einsehbar die Koffer so sortiert, dass auch jedes Gepäckstück im Laderaum des richtigen Fliegers landet.


Mit großem Interesse warteten die Kinder natürlich auf die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr, dem Höhepunkt der Fahrt. Mit einem Flughafenbus ging es am 72 Meter hohen Tower und der Hubschrauberstaffel der Polizei vorbei direkt auf das Gelände der Feuerwehr. Im Flur empfing ein junger Kollege die angehende Feuerwehrleute aus Laatzen, auf einer Luftaufnahme war die zentrale Lage der Feuerwache gleich im Flur erkennbar. "Innerhalb von drei Minuten müssen wir unseren Unglücksort erreicht haben, und das schaffen wir auch", lautete die Aussage zum zentralen Punkt auf dem Gelände. Gerade in der Fahrzeughalle angekommen ertönte der Alarmgong. Umgehend rückte der Löschzug zu einem Alarm einer Brandmeldeanlage aus. Die Kinder konnten sich nun selbst davon überzeugen, wie schnell das geht. Die 70 Feuerwehr-männer der Flughafenwache (eine Frau ist mittlerweile auch dabei) rücken pro Jahr zu etwa 2000 Alarmen aus, meistens Einsätze für den Rettungswagen. Die großen Einsatzwagen können innerhalb von 20 Sekunden von 0 auf 80 Kilometer beschleunigen und das einem Gewicht von über 30 Tonnen. Falls es zu einem Feuer in einem Flugzeug kommen sollte, können 8000 Liter Wasser pro Minute von einem Fahrzeug auf das Feuer geworfen werden. Eine imposante Zahl.
Feuer an Triebwerken, Flächenbrände nach Austritt von Kerosin und Einsätze im Inneren der Flugzeuge werden einmal im Jahr von allen Rettern in einer mobilen Übungsanlage des Frankfurter Airports geübt. Auf dem Gelände in Langenhagen wird dazu in Containerbauweise eine Maschine nachgebaut, auch Triebwerke finden sich dann gasbefeuert 1:1 auf dem Gelände.
Auf der Rückfahrt zu den Fluggastbrücken an den Terminals erfuhren die Gäste noch, dass 8800 Mitarbeiter auf dem Flughafen beschäftigt sind und sich rundherum etliche Betriebe aus der Luftfahrt angesiedelt haben. "Ob Instandsetzungsfirmen von Triebwerken oder Logistikbetriebe, viele haben ihren Standort rund um den Flughafen".
Auf der Aussichtsterrasse endete die spannende Führung der Löschteufel aus Laatze
n.

Bericht bei MYHEIMAT

   
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