Auf "große Reise" begaben sich 13 Kinder und fünf Betreuer der "Laatzener Löschteufel". Die Kindergruppe der Ortsfeuerwehr besuchte den Hauptbahnhof in Hannover und guckte dabei hinter die Kulissen eines der größten Drehkreuze im Norden von Deutschland.
Nach knapp 30 Minuten Fahrt mit der Straßenbahn standen die Steppkes mitten im Gewimmel am Informationsterminal und warteten auf einen Mitarbeiter des Bahnhofsmanagement.
Andreas Sommer von der DB Station & Service AG führte die Gruppe anschließend 90 Minuten lang durch den Hauptbahnhof. Die Kinder zogen im Reisezentrum eine Call-Nummer und schon startete das "Abenteuer Hauptbahnhof": Zuerst ging es nun zu den Schließfächern, für maximal 72 Stunden kann man hier sein Gepäck gegen ein Entgelt aufgeben, beobachtet von zahlreichen Kameras. "Wisst Ihr denn wie viele Personen täglich den Bahnhof besuchen", wollte Sommer unterwegs wissen. Auf eine Viertel Million Besucher kamen die Kinder nicht, so eine hohe Zahl erstaunte die Laatzener sehr. Auf dem Bahnsteig stand ein Metronom-Zug, der noch etwas Aufenthalt hatte. Andreas Sommer zeigte sich großzügig und erlaubte einen Besuch des Doppelstockwagens, nach wenigen Minuten waren alle Kinder auch schon wieder draußen. Belohnt wurden einige mit einer Karte der Metronom-Eisenbahngesellschaft. Durch das Getümmel hindurch liefen die Kinder auf den Bahnsteig und dann in einen Tunnel hinein. Früher wurden durch das Tunnelsystem viele Versorgungsfahrten erledigt, derzeit wird er als Fluchtweg vom Bahnsteig und zur Versorgung der Züge mit Lebensmitteln genutzt. Bei der Bahnhofsmission erklärte Hella Schewe die Aufgaben dieser für den Bahnhof sehr wichtigen Anlaufstelle. Die Einrichtung der beiden großen Kirchen betreut unter anderem auch Kinder, die mit der Bahn quer durch Deutschland reisen. Beim Besuch der Laatzener saßen zwei Kinder in den Räumen, da ihr Zug wegen der Wetterlage nicht verkehrte bzw. große Verspätung hatte. 
An der SOS-/Info-Säule auf dem Bahnsteig drückten die mutigen der Kinder die Sprechtaste, eine freundliche Mitarbeiterin der DB meldete sich sofort und schaltete sich ein Bild des Bereiches um die Säule auf. Freundlich winkten die Gruppenmitglieder in eine nahe Kamera. Durch einen schmalen Tunnel führte die weitere Begehung hinter den Läden vorbei, und plötzlich standen die Laatzener unter der Treppe einer Fastfood-Kette am Eingang. "Ganz schön verwinkelt und geheimnisvoll", stellte ein Mitglied der Löschteufel fest. Ein Besuch der Leitstelle der DB musste leider aufgrund der Wetterlage ausfallen, denn die Mitarbeiter dort hatten wegen umgestürzter Bäume und gesperrter Strecken keine Zeit um die Laatzener zu empfangen.     
Nach fast 90 Minuten zu Fuß durch den Hauptbahnhof bedankten sich die Kinder freundlich bei Andreas Sommer vom Team Bahnhofsmanagement.    


Bilder anbei, alle: Senft

   
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