Der etwas andere Dienst bei der Kinderfeuerwehr Laatzen: Kinder klären ihre Eltern in Sachen Brandschutz auf

Beim letzten Dienstabend der "Laatzener Löschteufel", den jüngsten Mitgliedern innerhalb der Ortsfeuerwehr Laatzen, stand nicht die Ausbildung des Nachwuches im Vordergrund, sondern die der Eltern. Unter dem Motto "Auch die Eltern können hier noch was lernen" lud das Betreuerteam die Erwachsenen zu einem Dienstabend ein.
Den richtigen Umgang mit einem Streichholz zeigten die Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren gleich vorweg ihren Eltern. Wie heiß ein Holzstab werden kann, merkt man wenn er nicht vorzeitig ausgepustet wird und es am Finger heiß wird. Andere Versuche verdeutlichten ebenfalls, wie gefährlich offene Flammen im Haushalt sein können. Einige gemeinsame Experimente verdeutlichten dieses sehr. Eindrucksvoll zeigte ein Film, wie schnell sich ein Feuer in einem Zimmer ausbreiten kann. Schon nach wenigen Sekunden standen die Möbel, Gardinen und das Bett in einem Kinderzimmer in Brand. Der dabei entstandene Rauch hüllte das ganze Zimmer ein, an eigene Löschversuche war schon nach Sekunden nicht mehr zu denken. Um ein Feuer rechtzeitig zu entdecken, rät die Feuerwehr zur Installation von Heimrauchmeldern in Haus oder Wohnung.

 
Auf dem Außengelände des Feuerwehrhauses demonstrierten anschließend sehr eindrucksvoll die Betreuer wie schnell ein T-Shirt brennt -also nicht zu nahe an einen Grill oder offene Flammen treten!. Eine Fettexplosion mit großer Stichflamme simulierte eine brennende Pfanne, auf die zum Löschen Wasser gekippt wird. Erschreckt traten die Anwesenden einen Schritt zurück, als die Flammen explosionsartig aufloderten. Mit Feuerlöschern bewiesen die Eltern zum Abschluss ihre Löschkünste.


Die Kinderfeuerwehr trifft sich immer freitags ab 16 Uhr im Feuerwehrhaus Laatzen, Sankt-Florian-Weg (nahe Park der Sinne). Kinder aus Alt Laatzen, Grasdorf und Laatzen-Mitte im Alter von sieben bis zehn Jahren sind herzlich Willkommen.



   
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